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Neocaridina

Neocaridina davidi und Neocaridina palmata Garnelen

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Das Hauptmerkmal der Neocaridina ist die Farbe. Aus den ursprünglichen Tieren wurden mit viel Arbeit gewisse Merkmale immer wieder selektiert um ein Ziel wie z.B. eine bestimmte Farbe zu erreichen.

Weitere Zeichnungsmerkmale sind z.B. Rili oder der Rückenstrich. Hierbei handelt es sich also um ein Ziel, dass Züchter versuchen, in Kombination mit einer Farbe auf die Nachkommen dauerhaft zu vererben.

Selektion kann hier bedeuten, dass nicht dem Ziel entsprechende Tiere in ein anderes Becken umgesetzt werden, damit diese in diesem Becken keine weiteren Nachkommen erzeugen und somit das Ziel beeinflussen. Nicht selten kann dann aus einem Start mit einer kleinen Gruppe, je nach Erbfestigkeit des Erstbesatzes, mehrere Becken mit unterschiedlichen Zielen entstehen. Denn unter optimalen Bedingungen vermehren sich Neocaridina rasend. Möglichen, anstehenden Nachwuchs erkennt man an einem Eifleck auf dem Rücken der oftmals größeren Weibchen. Bei erfolgreicher Befruchtung können nach einer mehrwöchigen Tragezeit der Eier unterhalb ihres Körpers und dem erfolgreichen Schlüpfen der Jungtiere, schnell 20-50 neue Tiere mit ggf. unterschiedlichen Zeichnungsmerkmale im Becken dazu stossen.

Alles sind prinzipiell nur äußere Merkmale. Daher ist die Haltung der Neocaridina für alle Farben identisch.

Anders als bei den Caridina Unterarten, kreuzen sich Neocaridina nicht mit anderen Arten, jedoch ist zu beachten, dass Sie sich untereinander kreuzen.

Anhand des Stammbaums ist oftmals der Weg zur entstandenen Farbe ersichtlich. Ein willkürliches Mischen der vorhanden Farben ist daher eher kontraproduktiv, da dieses die Arbeit der vorherigen Selektion zunichte macht und häufig als Ergebnis nur Wildfarben zum Vorschein kommen. Auch können in diesem Fall die zuvor erfolgreich ausselektierten Details wieder in die Nachkommen übernommen werden.

Natürlich sind auch diese Nachkommen mit ihren Besonderheiten etwas Schönes, aber solltet ihr diese Tiere abgeben, dann informiert den Käufer, dass es sich um Mischer handelt, damit er sich nicht wundert, wenn die Nachkommen nicht unbedingt dem Stammbaum entsprechen werden und auf einmal ein bunter Mix entsteht.

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